#13 Wo Konkurrenz keine Konkurrenz ist

Shownotes

In dieser Episode geht es nach Maria Taferl an das Nordufer der Donau – ein Ort zwischen Spiritualität, Geschichte und gelebter Gastfreundschaft, am Tor zur Wachau. Was verbindet ein traditionsreiches Wirtshaus, eine Wallfahrtskirche und ein kleines Dorf? Christl Clear besucht das Wirtshaus Zum Goldenen Löwen und trifft dort Gastgeber Andreas Frey sowie Hotelier Ferdinand Schachner. Gemeinsam sprechen sie über Wallfahrt, Wirtshauskultur und gelebte Nachbarschaft, über Familiengeschichte und den Einfluss eines weltoffenen Urgroßvaters, der das Haus geprägt hat. Dabei wird deutlich, wie zwei Betriebe in einem kleinen Ort nicht konkurrieren, sondern sich ergänzen und gemeinsam zur Identität von Maria Taferl beitragen. Im Mittelpunkt stehen die besondere Geschichte des Hauses, die Verbindung von Basilika, Tourismusgeschichte und Familienerbe sowie das mechanische Alpenpanorama als lebendiges Hausmuseum. So entsteht ein Bild davon, wie Tradition und Zukunft in einem kleinen Ort zusammenfinden und moderne Gastlichkeit mit historischer Tiefe verbunden wird.


🌿 In dieser Folge erfahrt ihr: 🏡 Der Goldene Löwe & Familiengeschichte Wie Andreas Freys Familie seit Generationen ein Wirtshaus führt – geprägt von Weltoffenheit, Gastfreundschaft und einer tiefen Verwurzelung in Maria Taferl. ⛪ Wallfahrt & Bedeutung des Ortes Warum die Nähe zur Basilika Maria Taferl das Leben im Ort prägt – und Maria Taferl einer der wichtigsten Wallfahrtsorte Österreichs ist. 📖 Mythen & Entstehungsgeschichte Von der Eiche mit Kruzifix über Visionen bis zu Engelserscheinungen: die Legenden rund um den Ursprung der Wallfahrt im 17. Jahrhundert. 🏨 Zwei Häuser, ein Ort Wie der Goldene Löwe und das Hotel Schachner Hotel & Spa gemeinsam den Tourismus im Ort gestalten – zwischen Wirtshauskultur und Wellnesshotel. 🎡 Das mechanische Alpenpanorama Ein über 100 Jahre altes Hausmuseum mit beweglichen Miniaturwelten – ein Stück Zeitgeschichte, das Dorfleben spielerisch erzählt. 🍺 Kulinarik & Bierkultur Warum Bier, Kulinarik und Wandern im Goldenen Löwen zusammengehören – und wie neue Ideen aus Natur, Lesen und Reisen entstehen. 🤝 Zusammenhalt im Ort Wie Kooperation statt Konkurrenz funktioniert – und warum beide Betriebe ein gemeinsames Ziel haben: Maria Taferl lebendig zu halten.


🌿 Selected Secrets – Tipps aus der Region: ⛪ Basilika Maria Taferl Einer der eindrucksvollsten Wallfahrtsorte Österreichs mit Panoramablick über das Donautal. 🏰 Schloss Artstetten Historischer Ort mit Museum, Gruft und Einblick in das Leben von Erzherzog Franz Ferdinand. 🌲 Steinbachklamm Naturerlebnis mit Felsen, Wasser und Wald – ideal für eine ruhige Wanderung abseits der Touristenpfade.


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Transkript anzeigen

00:00:00: Dieser Ort hat mir eine Haltung gegeben, dieser Ort hat wir eine Wertschätzung geben.

00:00:04: Es ist meine Heimat und ich fühle mich da wohl.

00:00:07: Und er hat mich einfach

00:00:09: geprägt.".

00:00:11: Mein Vater hat schon immer gesagt, in einer Kirche haben sie noch nie einen schlechten Lotspaar.

00:00:14: In unserem Fall würde ich sagen, es stimmt!

00:00:19: Der Stammtisch?

00:00:20: Weil man am Stammtest nicht alleine ist, man trifft immer Leid und kriegt deinen eichesten Dorftratsch mit.

00:00:26: Okay also um den Dorfdratsch geht's heute nicht aber es geht um einen besonderen Ort um herzliche Menschen und mechanische Figuren, um kulinare Komforten und den Glauben.

00:00:38: Zwischen geselliger Stammtischkultur, kirchenglockengeleut und traumhafter Natur – ein Ort zum In sich gehen ohne allein zu sein mit weitblick ganz viel Verbundenheit und Zusammenhalt im Dorf.

00:00:50: Das alles am Tor zur Wachau!

00:00:53: Und damit Ein herzliches Grüß Gott in Maria Tafel.

00:01:14: Ich bin Crystal Clear, Autorin Influencerin-Podcasterin.

00:01:18: Für diesen Podcast tasche ich das Wiener Stadtleben gegen besondere Plätze in Niederösterreich und lasse mich ein auf ihre Geschichten – Ihre Menschen und ihre leisen Zwischentürne!

00:01:28: Ich nehme euch mit zu besonderen Begegnungen, idyllischen Landschaften und zu den Selected Stays Unterkünften mit Charakter die zeigen wie sich echte Gastfreundschaft anfühlt.

00:01:38: Das ist Urlaubsgeschichten zum Bleiben.

00:01:41: Schön dass ihr dabei seid.

00:01:42: Heute zum goldenen Löwen in Maria Tafal am Nordufer der Donau im südlichen Waldviertel.

00:01:51: Maria Talfall ist ein Ort zwischen Tradition und Moderne, zwischen Andacht und Alltag.

00:01:56: Wahlfahrt, Wirtshaus, Berg- und Donau laufen hier Seite an Seite ohne dass eines das andere überrennt.

00:02:03: Und man fühlt sich auch irgendwie sofort zugehörig – egal ob man kommt um zu beten, um zu essen oder einfach umzuleiben!

00:02:11: Einer, der Maria Taufall seine Heimat nennt, ist Andreas Frey.

00:02:15: Er ist Geschäftsführer von goldenen Löwen und sorgt dafür, dass die Geschichte von diesem alten Gasthaus erhalten bleibt.

00:02:21: Die Geschichte beginnt übrigens vor über hundert Jahren mit einem gewissen Lambert-Frei.

00:02:25: Das war der Urgroßvater von Andreas Frey und ein echter Gloftrutter!

00:02:29: Er hat den Glanz der großen Welt nach Maria Darfel gebracht London Paris St.

00:02:33: Moritz.

00:02:34: Dieser Uropa war einfach überall.

00:02:36: Ja, also wir sind schon sehr stolz auf unseren Urgroßfahrten in der Familie.

00:02:40: Weil er ist ja Pionier gewesen in der damaligen Zeit.

00:02:42: Er hat das Hotelgewehr weggemacht und da waren Ortschaften unterwegs die damals erst vom Tourismus entdeckt worden sind und heute zu den berühmtesten der Welt kehren.

00:02:51: Und er ist auch der Grundständleger von unserem Haus.

00:02:54: Also, es hat dann gekauft.

00:02:57: Und hat eigentlich so unsere Familiengeschichte in Mariettau verlangfangen.

00:03:00: Wahnsinn!

00:03:02: Was von dieser Weltaufenheit spürt man?

00:03:05: Heute noch im goldenen Löwen?

00:03:07: Ja, es ist immer die Gastfreundschaft des Weltoffene.

00:03:11: Damals schon waren wir englisch und französisch gekonnt und das was heute eigentlich ganz normal ist.

00:03:18: Ich tu mir mit Französisch ein bisschen schwacher, obwohl ich materiert habe in Französischen aber nix mehr kann!

00:03:22: Aber Englisch passt.

00:03:23: also diese Sprachen gewandt hat, diese Reise-Lust generell sie die Welt anzuschauen oder irgendwas Neues zu entdecken.

00:03:30: Das ist schon nur eine Gene, die man vom Murgus Vater kriegt.

00:03:32: haben

00:03:33: Das Gasthaus liegt Andreas Freit tatsächlich in den Genen.

00:03:36: Er sagt, er kann sich gar nichts anderes vorstellen – er hatte immer Menschen um sich!

00:03:40: Die Freis sind durch und durch Gastgeberfamilie.

00:03:43: Ihre Offenheit kommt nicht von irgendwo.

00:03:45: Sie ist einfach da, gewachsen über Jahre, keine Inszenierung, kein Schnickschnack, einfach pure Gastfreundschaft.

00:03:52: Bei uns ist er nur dazukommen, dass meine Brüder und ich in dem Gosthaus aufgewachsen sind.

00:03:56: Also unser Wohnzimmer war das Gostzimmer.

00:03:59: Wir haben kein eigenes Haus gehabt und sind eigentlich Tag ein, Tag aus mit Gästen zusammengekommen.

00:04:08: Unsere ganze Familie ist eine sehr gläubige Familie.

00:04:10: wir wohnen ja in direkter Nachbarschaft also im Kern schaut unsere berühmten Basilika.

00:04:15: da geht ja gar nichts anderes.

00:04:16: Aber man spürt schon.

00:04:18: Man lebt, wenn man am Land lebt oder so wie wir in Mariettafel.

00:04:21: Man kriegt natürlich das Kirchenjahr ganz anders mit, viel bewusster damit als wenn man jetzt in der Stadt

00:04:26: lebt.".

00:04:27: Dazu kommt Mariettaafall ist ja nicht irgendein Dorf im Land sondern eben ein Wallfahrtsort.

00:04:33: Übrigens nach Maria Zell – der wichtigste Wallfahrzort in ganz Österreich!

00:04:37: In der langen Geschichte der katholischen Kirche.

00:04:40: eigentlich einen recht jungen Ort mit seinen dreihundertfünfzig Jahren….

00:04:44: Schon lange bevor es die berühmte Basilika gegeben hat, war dieser Ort hier ein absoluter Place-to-Be.

00:04:49: Ein guter Energieort wie Andreas Frey sagt!

00:04:52: Die erste menschliche Besiedlung war schon in der mittleren Bronzezeit – ca.

00:04:55: Thausenddreihundert vor Christus.

00:04:58: Dann kamen die Kälten, die Germanen und die Römer – alle waren hier.

00:05:02: Aber spulen wir mal vorhin, siebzehnter Jahrhundert?

00:05:07: Mitten im dreißigjährigen Krieg, der war ja von sechzehnachzund bis sechzenachtervierzig beginnt dann unsere Entstehungsgeschichte.

00:05:14: Am Anfang stehen drei Geschichten, drei Begebenheiten die den Grundstand dafür gelegt

00:05:18: haben

00:05:18: dass Maria Davol zu einem Zentrum des katholischen Glaubens geworden

00:05:27: ist.

00:05:32: Und der hat dann gesehen, was er euch für einen Frevel begangen hat.

00:05:44: Er wollte einen heiligen Baum fällen.

00:05:46: auf diesem Baum, auf dieser Eiche waren wir nämlich auf der Rückseite eine Holztafel ein Tafal mit einem Kruzifix oben, er hat dann um Verzeihung gebeten und zum Beten begonnen.

00:05:56: Und seine Wunden haben sie dann eigentlich relativ schnell geschlossen, zumindest so weit geschlossen dass er selbstständig wieder harm gehackten und nach ein paar Wochen war er dann vollständig geheilt.

00:06:06: also das war die erste der drei Begebenheiten.

00:06:18: Heute würde man sagen Schwersteppressiv, eine schwere Melancholie.

00:06:22: Da hat man gesagt, er sei der Bernatgefährd, der war lebensmüde und der darf seinem Haus alt da in seinem Schlafzimmer eine Peter-Darstellung gehabt also die Darstellung der schmerzhaften Mutter Gottes.

00:06:33: das ist unser heutiges Gnadenbühne Und die Legende sagt ihr habt im Traum eine Stimme gehört So quasi nach dem Inhalt Alexander wenn du geheilt werden wisst für deiner Krankheit dann nimm die Peter und setze sie oben am Auberg.

00:06:46: so hatte Thomas Kessen in die Eiche ein.

00:06:50: Gesagt, getan und sehr da.

00:06:52: der Dorfrichter Schienagel wird geheilt.

00:06:55: Und die dritte Begebenheit?

00:06:56: Wieder ein paar Jahre später, als sich der Donau zu bestimmten Tages- und Nachzeiten schwebende Wallfahrergruppen in weißen Gewändern rund um diese Eiche.

00:07:11: Man sagte dann im Volksmund, das waren Engliserscheinungen.

00:07:14: was es genau war Das kann man nicht definieren.

00:07:16: Es ist aber so gewesen, dass bei ja später eine Kommission einberufen worden ist, die alle Menschen vorgeladen haben in der Schloss Böchlern zu dem Thema wer was gesehen hat soll es zum Protokoll

00:07:30: geben.".

00:07:31: Für Andreas Freiskar – Die Menschen, die damals vorgeladene wurden, haben die Wahrheit gesagt Man muss sich Zeit vor Augen führen.

00:07:39: Dreißigjähriger Krieg Anfang bis Mitte des siebzehnten Jahrhunderts und die meisten konnten wieder Lesen noch schreiben.

00:07:45: Ein Verhör war eine große Sache, eine Sache die man ernst nimmt.

00:07:49: So ernst dass man da nicht lügen würde!

00:07:52: Sechszehn-Sechzig wurde dann der Grundstein für die Wahlfahrtskirche gelegt.

00:07:56: Im Mittelpunkt vom Hochhalter steht das was Andreas Frey vorhin schon angesprochen hat Eine Pieter Also eine Marienklage.

00:08:04: Das ist die Darstellung von Maria wie sie den toten Jesus auf den Schoß hält Und die Pieter im Hochalter von Maria Tafolis.

00:08:10: und hier schließt sich der Kreis in der Höhle von einem echten Eichenstamm.

00:08:17: Ich habe eine persönliche Frage, haben Sie schon mal eine Engelserscheinung erlebt?

00:08:21: Wie meine Frau kennengelernt hat.

00:08:24: Gewonnen!

00:08:26: Das

00:08:26: schneiden wir raus und schicken wir her.

00:08:29: Und mit diesem Engel also mit seiner Frau Margit führt Andreas frei heute in vierter Generation den Goldenen Löwen.

00:08:36: Mit viel Feingefühl haben die beiden das traditionsreiche Haus ins XXI.

00:08:39: Jahrhundert geführt.

00:08:41: Die beiden haben ein gutes Gespür dafür, Altes und Neues miteinander zu verbinden.

00:08:45: So dass daraus etwas entsteht das sich einfach richtig anfühlt.

00:08:49: Wie die Margit, also meine Frau und ich vor einer zwanzig Jahren übernommen haben war das Ziel dieses Wirtshaus aus einem Guss zu schaffen.

00:08:57: Also es waren ja damals verschiedene Baustile.

00:08:59: man hat dann so eine Bahnhofshalle aus den siebzigerjahren gehabt.

00:09:02: Man hat die Zimmer hier oben mit indischem Klo also auf der anderen Seite des Ganges gehabt.

00:09:07: Heute zeigt sich der goldene Löwe wieder im Stil der Jahrhundertwende, viel Holz natürliche Materialien und Waldviertler Granit.

00:09:15: In den Wirtshauszimmern kann man übernachten – in urigen Ambiente aber mit modernem Komfort.

00:09:20: Den selben Vibe spürt man auch im Wirtshauss selbst!

00:09:26: Vorstelle, diese dunkle Lamparie hat ein wohliges Gefühl.

00:09:30: Wärme streut das aus.

00:09:31: und natürlich die Barte in der Geschichte, was dahinter steht, da ist schon einiges zu mir erzählen also die Großstuben, wie gesagt heuer feiert es hundert Jahre.

00:09:40: Und ich seh übrigens von uns einen Urgrßvater, da war er ganz stolz drauf dass er's damals gebaut

00:09:44: hat.".

00:09:47: Für alle die den Jakobs weggehen sich in der Gaststube stärken und spontan eine schlichte Übernachtungsmöglichkeit in Mariettau versuchen gibt´s etwas richtig Tolles!

00:09:56: Das zeigt mir Andreas Frey als wir eine Runde durchs Haus drehen.

00:09:59: Da ist die Schutzhütte im Wirts, da geht es darum... Ich gehe selber gerne wandern, wir sind am Jakobsweg jeder Wanderer.

00:10:05: Normalerweise steht so ne Schutzhüter ja im Gebirge.

00:10:08: Da können WanderInnen unterschlüpfen wenn das Wetter umschlägt oder auch übernachten.

00:10:12: Andreas Freyi bietet den Gästen, die auf Pilgerreise sind quasi dasselbe – nur Indoor.

00:10:17: Günstig ohne Stornogebühr total unkompliziert!

00:10:20: Im Endeffekt ist eine Fähreinwohnung auf etwa fünfundfünf Quadratmeter mit zwei getrennter Zimmer.

00:10:24: Du hast das komplett verschacht und wir haben Schutzhaus im Berg oben.

00:10:30: Ich tu halt irrsinnig gern lesen, jetzt hast du überall die Leselampe, das Handy musst du ihm auflohen, also schon den Komfort was brauchst.

00:10:36: aber du brauchst jetzt kein Kosten oder so Dinge.

00:10:38: Fernseher ist es einfach?

00:10:39: Genau, Fernsehe ist auch bewusst, da erinnern keiner weil wenn man einen ganzen Tag in der Natur ist dann wüsste ihr nicht berieseln, dass es oft nachts...

00:10:46: Dass die Vergangenheit hier als Fundament dient, sieht man auch an den vielen Fotos und alten Ansichtskarten.

00:10:52: Voll oft mit bekannten Gesichtern und Handschriften drauf!

00:10:55: Der Goldenen Löwe war in den vergangenen hundertzwanzig Jahren nämlich Treffpunkt für alle Handprominenz.

00:11:01: Erzherzog Franz Ferdinand war hier zum Beispiel ein gern gesehener Gast.

00:11:05: Er tagt mir deswegen so, weil er das gemacht hat, was jeder Mann machen sollte, der damit die Frau gehört, die er gerne hat oder nicht die, was ihm vorgeschrieben wird – und da ist er mal schon sympathisch….

00:11:13: Und ja, durch die Kirchenrennerwährung und immer wieder war er mit Maria Darfels sehr verbunden.

00:11:18: Er hat seinen zehnten Hochzeits-Tag in Maria Darfal gefeiert am ersten Juli, und er hat alle Betriebe in Maria Davor besucht.

00:11:25: Wir sind alles sehr positiv ihm gegenüber

00:11:28: eingestellt.".

00:11:30: Und der Erzherzog ist nicht die einzige politische Figur, die man auf den Postkarten verehrt findet...

00:11:35: Und der Onkel Julius, also so heißt er in der Familie im Endeffekt ist es der Bundeskanzler Julius Raab.

00:11:40: Das ist eine verwandschaftliche Beziehung zu ihm auch und in Onkel Julius haben wir das natürlich auch zu verdanken dass wir heute nur da sind.

00:11:50: Also er hat meinen Großvater ausfindig gemacht.

00:11:53: Er war lange in russischer Kriegsgefangenschaft wie er zur den Friedensverhandlungen geflogen ist nach Moskau und er hat immer geschaut dass man den Bertl frei findet.

00:12:06: Die Postkarten und Fotografien sind echt beeindruckende Zeitzeugen.

00:12:09: Sie erzählen viel über die Familiengeschichte der Freis, und sie zeigen Menschen deren Nachkommen heute immer noch ein Teil von diesem lebendigen Miteinander sind.

00:12:18: In Maria Darfall weiß man wie man sich ergänzt ohne dass man sich auf die Füße steigt!

00:12:22: Beiß das Beispiel Der Goldene Löwe und das Hotel Schachner direkt gegenüber.

00:12:27: Zwei Häuser zwei Handschriften aber keine Konkurrenz sondern ein gemeinsames Ziel.

00:12:32: Wie das funktioniert erzählt uns Pferd in den Schachners selbst.

00:12:36: Er führt mit seiner Mutter Michaela und seiner Frau Marie Schachner das luxuriöse Hotel, das für die extra Preseluxus im Ort sorgt.

00:12:44: Man muss einmal sagen, Maria Darfall ist ja ein Wunderkästchen – das finde ich super!

00:12:50: Dass wir so verschiedene Produkte haben, die wir anbieten.

00:12:54: Was meine ich damit?

00:12:55: Wir sind uns jetzt auch nicht in der Quere sage, jeder hat seinen Zielpublikum.

00:13:00: natürlich gibt es über Schneidungen aber das ist gut so Und wir sind beide daran sehr interessiert, dass der Gost noch Maria Daval kommt.

00:13:08: Und wenn er mal Maria Davald ist hat er die richtige Entscheidung getroffen.

00:13:11: Aber Ferdinand Schachner und Andreas Frey verbindet mehr als nur der Ort und die Branche?

00:13:16: Ja also ich bin ein bisschen öder aus der Pferde aber wir haben eine Freundschaft auf Augenhöhe.

00:13:21: Es ist kein Unterschied wie gesagt durchs Skidowengehen oder durchs Bogenschießen oder man trifft es einfach so kurz zur Vertratschall oder auf einen Getränk.

00:13:29: Es ist eine ehrliche Freundschaft, es ist nichts Künstliches da.

00:13:32: Wir haben jeder jetzt einen eigenen Wege und wenn man sie trifft, trifft man sie wieder und das passt gut.

00:13:37: Kollegen gebladereist immer wunderschön wirklich!

00:13:42: Und ja wir haben in Selben Spirit mit sich am selben Strang.

00:13:45: Unser Züge ist Maria Darfall weiterzuentwickeln bzw attraktiv zu präsentieren nach außen.

00:13:51: Und zwar selber slash.

00:13:55: ähnliches Ziel haben, dann ist ja mal ein Grundbasis da wo gewisse Sympathie herrscht.

00:14:01: Ich sage einmal, es hat eh vier Generationen dauert bis jeder weiß wohin gehört und vor hundert Jahren hat jeder das gleiche Geschäft gehabt.

00:14:09: unterscheiden wir uns jetzt im Heute.

00:14:12: Die Familie Schachner hat zwei Haben, ist ein vier Sterne Haus und die ist eines der besten Spa-Hotels oder Rückzughäuser in Niederösterreich.

00:14:21: Wann nicht ganz Österreich?

00:14:23: Wir sind ein Wirtschaftshaus, wir sind ein klassischer Vertreter der Wirtschaftskultur in Niedere Österreich.

00:14:27: Wir haben einfach total verschiedene Linien.

00:14:30: und wo es uns verbindet, das ist nicht nur die Nachbarschaft, die Freinschaft sondern es passt da ganz gut dass man sich gegenseitig die Gäste schicken.

00:14:39: Schachnaggäste gingen gern zum Freier einmal Und Freie Gäste, wenn sie länger da sind, genießen dann mal die Schachner Küche.

00:14:45: Wer Wellness und Hormküche will, geht also zum Schachener.

00:14:48: Die, die Lust auf Bier und Braten im gemütlichen Wirtshaus haben, gehen zum Freie.

00:14:52: Traditionen und Luxus sind zwei Linien, die sich in Maria Darfell nicht ausschließen, sondern sich gegenseitig nur stärker machen – so wie Andreas und Ferdinand.

00:15:00: Der Ort soll für Gästen UND einheimischer attraktiv bleiben!

00:15:03: Ja, und die Tatsache dass wir halt beide daran interessiert sind das es in dem Ort weitergeht... Das verbindet schon sehr….

00:15:10: Der Andi ist unser Hauptgeit, was Wanderungen betrifft.

00:15:14: Auch für unsere Hotelgäste sehr oft.

00:15:16: Für das sind wir extrem dankbar, weil es kennt sich keiner bis aus in der Region wie er.

00:15:22: Nicht nur dies auch das Bierstacheln, was man die Gäste umerschicken zum Beispiel für Seminargruppen oder mal zum Essen ... Die Leute wollen abwechselnd haben und das ist glaube ich ein zusätzlicher USB bei uns.

00:15:34: einfach dass wir Unsere Dichte, wir haben Tausende Einwohner mit dem Katastal gemeinten.

00:15:39: Aber zwei Hotels, ein Wirtshaus und zwei Kaffeehäuser haben das auf engstem Fleck her.

00:15:45: An Zuzug mangelt es dagegen nicht!

00:15:47: Ein Kindergarten wird gebaut in der Volksschule ist was los, beim Fußballverein spielen viele Teenies, der Tourismus boomt.

00:15:54: aber wo mehr Menschen da auch mehr Verkehr?

00:15:57: Deswegen haben die beiden Hoteliers auf jeden Fall noch die eine oder andere Zukunftsvision

00:16:01: Aber prinzipiell das Wichtigste ist jetzt, dass wir die Blechlaube hinweg bringen.

00:16:05: Das ist das was mir extrem steht und ja schuldig!

00:16:09: Es sind natürlich Großteils von unserer Seminar- und Hotellgäste... Das ist auch mal ein wichtiger Schritt für Maria Darfall um da einfach aufzuräumen.

00:16:18: Und ich glaube wenn man den Hauptplatz gestalten und es mit der Backplätze in Griff kriegen dann ist er schon mal ein großer richtiger Schritt

00:16:28: hier.

00:16:28: Ich bin viel fährder seiner Meinung.

00:16:30: Der Unterschied, was bei uns ist... der Pferde ist ein Visor näher, der denkt für größer und ich stehe aber dann schon auch nur auf das, was dem Flair dieses Ortes ausmacht.

00:16:41: Das ist eben diese geschlossene Häuserzeile.

00:16:44: Wir haben natürlich auch die traditionelle durch die Basilika wir haben diese Jahrhundertwende-Fassaden und so Es darf natürlich auch etwas modernes sein Aber ich weiß dass wir beide voll für die gleiche Sache plädieren soll attraktiver werden, es soll wieder in alle Munde kommen.

00:16:59: Es soll nunmehr leider herkommen, dass man einfach gut leben kann davon und wenn wir da beide mit seinen Visionen und meiner ein bisschen bremsen, also aus des traditionellen Gemeinsam sind wir schon am richtigen Weg, dass da was

00:17:11: weitergeht.".

00:17:13: Jetzt wo ich die Verbindung kenne, die die beiden seit vielen Generationen prägt, sehe ich die vielen Fotos, die mir Andreas Freier auf unserem Rundgang zeigt nochmal mit ganz anderen Augen.

00:17:24: Wer?

00:17:24: Der ist mein Großvater.

00:17:27: Nicht der Urgroßvater, sondern der Großvator.

00:17:30: Die waren in den Dreißigerjahren immer schon sportlich die Freis und Schachnern.

00:17:34: Das ist Herr Bayer, Oberkälmer vom Schachener.

00:17:37: Ich wollte

00:17:37: gerade sagen, das schaut aus wie ein lustiger Freundeskreis.

00:17:41: Ja,

00:17:41: die ganze Margaritavla wird gewohnt.

00:17:43: Die gibt's leider alle nicht mehr frei und schach, wenn es dann überblüht.

00:17:46: Und da ist er der Nummer sechs, unser Großvaters.

00:17:51: Das ist der alte, ganz alte Herr Schachnen.

00:17:53: Pferde sind Urgroßvater.

00:17:55: Da weiß ich doch, dass die Spaß gehabt

00:17:57: haben.

00:17:57: Einer oder andere Gäserl?

00:18:03: Spaß und Freude am Turm!

00:18:05: Dass das im goldenen Löwen der Fall ist, spürt man in jedem Zimmer – in jedem Gang, in jedem Winkel.

00:18:10: Weiter geht's in einen Raum, der dieses Gefühl auf ganz besonderer Weise einfängt.

00:18:15: Es is eine echte Sehenswürdigkeit in Maria Darfall.

00:18:18: Das Hausmuseum vom Goldenen Löwem.

00:18:21: Dort ist nämlich ein mechanisches Alpenpanorama untergebracht, ein analoges Kunstwerk voller Leben und Bewegung.

00:18:27: Stellt euch das vor wie ein Miniaturmodell von der Gegend rund um Maria Tafel!

00:18:32: Mit viel Fantasie ist es der Ausblick aufs Alpenvorland den man vom Kirchenplatz aushaut.

00:18:36: Ein Mini-Bummelzug fährt durch die Landschaft mit kleinen beweglichen Figuren – da laufen die Händler rum und scharfe und ziegen.

00:18:42: Winzige Menschen leben einfach ihren Alltag….

00:18:45: Es ist so cute!

00:18:45: Das Panoram ist ein

00:18:46: Jahrzehntzielbauch, man muss sich vorstellen.

00:18:48: Vor über hundert Jahren und das ist der Vorläufer der klassischen heutigen Modelle-Essenbahn.

00:18:57: Man sieht verschiedene Berufe, verschiedene Freizeitbestätigungen, wie man früher so einen Dorf verbracht hat.

00:19:05: Ich glaube da natürlich die Materialien.

00:19:12: Der Name selber hat sie auch, dass ich für die vierte Generation in jeder Generation gendert.

00:19:16: Der Urgroßvater hat einen Souvenirstand, einen devotionellen Handel gehabt.

00:19:20: Der Großvater hatte ein Frühstücksrahmen heringekappt.

00:19:23: Mein Vater hat das Büro gehabt und Mama hat bügelt damit sie mir sieht ob dort Leid kommen.

00:19:28: und wir haben dir die Aufgabe gemacht.

00:19:30: Und hier braucht man sie auch meiner gemacht.

00:19:34: Ja genau, schaut euch da raus, wie muss ich die Luft einpumpen?

00:19:37: Eier!

00:19:39: Der dritte Wägel vorbei und ganz hinten der Wanderer.

00:19:41: wird er sich auch beblückt?

00:19:43: oder der Siebenbock ist recht witzig da rechts oben Da rennt man seit hundert Jahren mit Schälen gegen den Arm und wird den Scheid ab.

00:19:49: Man könnte sagen, das ist ein Symbol der Menschheit!

00:19:53: Der Wasserfall da links zum Beispiel?

00:19:55: Das ist ein geschliffenes Glas.

00:19:57: So wie der Bohr auf einer Bohrmaschine.

00:19:58: durch die Drehbewegung haben wir hier die optische Deutsche um.

00:20:01: Man glaubt, da rennt wirklich

00:20:02: etwas Sorge.

00:20:05: Dieses kindliche Stahnen herrlich!

00:20:07: Fast schon ungewohnt heutzutage... kein Wischen, kein Tippen oder Fragen nach dem Wähl am Passwort.

00:20:13: Stattdessen einfach den kleinen Figuren zu schauen wie sie ihre Runden drehen – ein echter Augenschmaß!

00:20:19: Wobei?

00:20:19: ich merke schon, Staunen macht nicht nur glücklich sondern auch etwas hungrig und wenn wir ehrlich sind, dann sind wir auch durstig...

00:20:26: Wir sind am Tor zur Wachau, die sehr weinlastig natürlich ist.

00:20:30: Die Nachbarn von der Familie Schachner, die einen einzigartigen Weinkeller haben gibt natürlich bei uns auch Wein.

00:20:35: aber das Thema Bier ist einfach.

00:20:37: es passt da ins Wirtshaus ganz gut in diese Goststubengurdeine und mir interessiert die Geschichte vor dem Getränk.

00:20:45: so also das ist ein Genusslebensmittel mit einer irrsinnig langen Geschichte und Geschichte passt in dieses Wirtshossgurdeiner und das Thema Bier macht's einfach rund.

00:20:54: Als Biersommelier verbindet Andreas frei beides und die Stimmgoldenen Löwen köstlichkeiten wie das Bierkustenbraterlauf.

00:21:01: Und auch sonst sprudeln die Ideen bei ihm quasi aus dem Zapfhahn.

00:21:05: Woher kommen ihre Ideen?

00:21:06: Weil es gibt Bierwanderungen, kulinarische Lesungen, Bierlesungen... Wie kommt man darauf?

00:21:12: Ich weiß nicht vom heiligen Geist.

00:21:14: Ich sage einmal ich tue sich irgendeinen Lesen, ich trinke gerne Bier, ich schau mir gern was an Meine ganze Passion oder Philosophie vom Gast wird sein.

00:21:25: Ich sei eigentlich, dass ich mich ständig informiere was zu passieren in der Welt oder in meiner Branche.

00:21:31: und da kommen auch die Ideen beim Wandern natürlich wenn ich gern draußen bin falls dafür ein oder bei einer Battletour aber im Großen und Ganzen... ...ich bin dankbar das die Idee kommen

00:21:42: Wenn man Andreas Freis so zuhört merkt man schnell Da ist jemand der weiß wo seine Wurzeln sind und er sich trotzdem traut weiter zu denken.

00:21:49: Mut heißt einfach für mich fest verwurzelt da ist und was, und sie drüber draut.

00:21:56: Was geht?

00:21:57: Was ist möglich?

00:21:58: Was kann man schaffen, wenn man einen großen Plan dazu hat?

00:22:02: Und Mut kann man nicht

00:22:03: kaufen.".

00:22:04: Gastgeben ist hier mehr als nur ein Beruf – und Kulinarik mehr als noch gutes Essen!

00:22:09: Im Goldenen Löwen ist beides Ausdruck von Kultur, von Zugehörigkeit, von einem tiefem Verständnis dafür wo man herkommt.

00:22:16: Dieser Ort hat wir Erhaltung gegeben, dieser Ort haben wir Wertschätzung gegeben.

00:22:20: Dieser Ort ist mein Lebensmittelpunkt und meine Familie wohnt da.

00:22:25: Wir sind seit über einigen Generationen hier.

00:22:28: Es ist meine Heimat also ich fühle mich da wohl und er hat mir einfach

00:22:33: geprägt.".

00:22:35: Da ist dieser spürbare Respekt vor Tradition und Geschichte – und gleichzeitig der Mut das Familienerbe weiterzutragen!

00:22:42: Nicht als starres Konzept sondern lebendig und auf Augenhöhe… Im Einklang mit der Natur, den Menschen und dem woran man glaubt.

00:22:51: Wenn ihr die moderne Tradition von Goldenen Löwen und natürlich das tolle Alpenpanorama erleben wollt?

00:22:56: Alle Infos gibt's wie gewohnt in den Show-Notes!

00:23:00: Und wir schauen uns jetzt noch ein bisschen weiter in der Gegend um.

00:23:03: Andreas und Pferde nannten mir noch ein paar Tipps und ihre Highlights in der Region verraten.

00:23:09: Selektet Secrets – Tipps aus der Region.

00:23:14: Wer nach Maria Davor kommt muss natürlich in die Basilika ikla Die Waldfahrtskirche drunter auf einem Hügel, zweihundertdreisig Meter über der Donau und man hat dort einen grandiosen Ausblick übers Donautal.

00:23:26: Aber nicht nur die Aussicht ist ein Wahnsinn!

00:23:28: Die Atmosphäre drin ist auch echt beeindruckend – egal ob man gläubig ist

00:23:32: oder nicht.

00:23:34: Zweiter Tipp und ein weiterer wahrer Donausschatz ist das Schloss Ad Stetten.

00:23:37: Nur neun Minuten von Maria Tafel entfernt.

00:23:40: Er zertrückt.

00:23:41: Franz Ferdinand und Sophia haben dort gelebt weit weg vom großen Protokoll am Hof und nah am einfachen Land leben.

00:23:48: Im Schloss gibt's das Erzherzug Franz Ferdinand Museum.

00:23:51: Außerdem befindet sich hier die Familienruft und der Historische Naturschlosspark.

00:23:56: Tipp Nummer drei?

00:23:57: Noch mehr Natur!

00:23:58: Und zwar in der Steinbach-Kam.

00:24:00: Gehen, schauen, lauschen – mehr braucht es nicht.

00:24:03: Trittsicher sollte dir sein aber sonst ist die Wanderung easy zu bewältigen…und urabwechslungsreich.

00:24:09: Dunkeler Felsen, mosige Steine, unberührter Wald und ein plätschendes Bacherl im Hintergrund.

00:24:15: Wirklich fein!

00:24:21: Jetzt bin ich doch ein bisschen wehmütig, weil das in dieser Staffel von Urlaubsgeschichten zum Bleiben die letzte Folge war.

00:24:28: Heute mit Andreas Frey und dem Wirtshaus zum goldenen Löwen im Maria-Tafel!

00:24:33: Ich bin Crystal Clear und es war urschön besondere Selected Stays in Niederösterreich und deren Gastgeberinnen kennenzulernen.

00:24:40: Bleibt uns bitte treu denn bald geht's weiter!

00:24:42: Wenn euch diese Folge gefallen hat dann abonniert den Podcast – ich freue mich auch über Feedback oder eine Bewertung in eurer Podcast App Und teilt den Podcast mit allen Menschen, die auch mal einen kleinen Tapetenwechsel brauchen.

00:24:53: Auch wenn es nur ein Wochenende ist!

00:24:55: Vielen Dank fürs Zuhören und bis bald!

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